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Kontrolliert ökologischer Anbau ist Anbau gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel (PDF) , den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) e.V. und den Bestimmungen der dort zusammengeschlossenen ökologischen Anbauverbände Der ökologische Landbau unterscheidet sich wesentlich von der konventionellen Landwirtschaft und dem kontrollierten Anbau (nur ein anderer Name für konventionellen Anbau, soweit es nicht »kontrolliert biologischer Anbau« heißt): - Nur der ökologische Landbau setzt konsequent auf artgerechte Tierhaltung und fürsorgliche Betreuung der Tiere.
- Nur der ökologische Landbau verzichtet konsequent und dauerhaft auf den Einsatz von Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel und anderer synthetisch-chemischer Mittel.
- Nur beim Ökologischen Landbau wird dies aufgrund der EU-Bio-Verordnung jährlich durch unabhängige Kontrollstellen, die staatlicher Aufsicht unterliegen, kontrolliert und zwar vom Feld bis zum fertigen Produkt.
- Mit der EU-Verordnung, die in allen Ländern der Europäischen Union verbindliches Recht ist, werden die Mindestanforderungen für die Erzeugung und die Kontrolle von Öko-Produkten festgelegt.
- Seit Inkrafttreten dieser Verordnung dürfen Lebensmittel in der EU nur dann als »Öko-« oder »Bioprodukte« vermarktet werden, wenn sie gemäß dieser Verordnung erzeugt wurden.
- Die Richtlinien der AGÖL
gehen noch über die Anforderungen der EU-Verordnung hinaus: Sie regeln bis ins Einzelne die erlaubten Düngemittel, zu verwendendes Saat- und Pflanzengut oder die Beschaffenheit der baulichen Anlagen zur Tierhaltung. Darüber hinaus bestimmen sie, daß Produkte nur, wenn mindestens 95 Prozent der Zutaten aus ökologischem Landbau stammen, mit Begriffen wie »biologisch« oder »ökologisch« in Zusammenhang mit der Verkehrsbezeichnung (Name des Produkts) beworben werden dürfen.
Es hat sich also viel getan in den letzten Jahren. Heute gilt: Wo »Bio« oder »Öko« draufsteht, muss auch »Bio« oder »Öko« drin sein. Auch wenn jeder der Anbauverbände aus historischen oder philosophischen Gesichtspunkten seine eigene Ausprägung ökologischen Landbaus entwickelt hat, sind die Ziele doch dieselben: - Lebensmittel mit hohem gesundheitlichen Wert, Geschmack und Haltbarkeit zu erzeugen.
- Die natürlichen Lebensgrundlagen für Tier und Mensch zu schonen und zu pflegen.
- Aktiven Natur- und Artenschutz zu betreiben.
- Belastungen für Boden, Wasser und Luft zu vermeiden.
- Nutztiere artgerecht zu halten.
- Ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu schaffen.
- Die Grundlage für die Erhaltung und Entwicklung des ländlichen Raums und bäuerlicher Strukturen zu schaffen.
| Pension Schafspelz: Urlaub im Spreewald | weiter | |  | | - Regionale Küche mit Spezialitäten aus dem Spreewald, z.B. Spreewald Buletten oder Spreewald Gurkenhähnchen
- Fischgerichte und Wildspezialitäten
- Kaffee- und Teespezialitäten
- Kuchen und Brot aus eigener Herstellung
- Eis von Mövenpick und Loverendale mit Waffeln aus eigener Herstellung
- Sonniger Cafégarten mit Blick auf den Dorfplatz
- Frühstück ab 10.00 Uhr
- Warme Mahlzeiten von 11.30 bis 21.00 Uhr
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Ökologische Anbauverbände |
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