 |   | Tierhaltung |
Oberstes Gebot der Tierhaltung im ökologischen Landbau ist die artgerechte Tierhaltung und die Verwendung betriebseigener Futtermittel. - Dazu gehört ausreichender Bewegungs- und Ruheraum im Stall und im Freien, natürliches Licht, Windschutz, frische Luft und frisches Wasser.
- Perforierte Bodenflächen, durch die Fäkalien schnell und einfach entsorgt werden können, sind nicht erlaubt.
- Die Liegebereiche werden mit Stroh ausgestreut, um den Tieren einen weichen, trockenen und sauberen Bereich zu schaffen.
- Tiere können häufig selbständig zwischen Außen- und Innenbereich wechseln.
- Die Anzahl der Tiere pro Flächeneinheit ist wesentlich geringer als bei der konventionellen Tierhaltung. Anbindehaltung ist nur ausnahmsweise erlaubt.
- Auch Geflügel hat Gelegenheit zum Auslauf.
- Ställe werden nach ökologischen und baubiologischen Erkenntnissen gebaut.
- Zur Beheizung werden regenerative Energieträger verwendet.
- Tiere werden nach Naturheilverfahren oder homäopathischen Verfahren behandelt.
- Der Einsatz konventioneller Medikamente zur Minderung von Leiden oder Lebenserhaltung ist erlaubt. Geschieht dies aber mehr als dreimal pro Jahr und Herde oder Tier, kann es nicht mehr als ökologisch erzeugt verkauft werden.
- Die prophylaktische Behandlung von Tieren mit Medikamenten und Hormonen ist verboten.
Diese Aufzählung beschreibt bei weitem noch nicht alle Anforderungen an die Tierhaltung in Betrieben des ökologischen Landbaus. Für umfassende Informationen lesen sie die Richtlinien der AGÖL und der 9 Mitgliedsverbände.  | Pflanzenbau |
Erhalt und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit - wesentliche Ziele des biologischen Landbaus - werden durch sorgfältige und geeignete Standort- und Sortenwahl, Fruchtfolge Düngung und Humuswirtschaft gefördert. - Hecken und Feuchtbiotope zwischen den Feldern, Sträucher und Bäume an Feldwegen bieten Vögeln Nistplätze und Insekten Unterschlupf, fördern Nützlinge und verbessern so die Selbstregulierung des Ökosystems.
- Die Düngung erfolgt vorwiegend mit organischen Materialien aus dem eigenen Betrieb. Gülle, Jauche und Geflügelmist aus konventioneller Tierhaltung dürfen nicht verwendet werden. Verboten ist auch die Verwendung von chemisch synthetischen Stickstoffdüngemitteln oder leicht löslichen Phosphaten.
- Vielfach kann auf zusätzliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel schon durch die Auswahl von Pflanzenarten und Sorten, die für die jeweiligen Standortbedingungen geeignet, wenig krankheitsanfällig und von hoher ernährungsphysiologischer Qualität sind, verzichtet werden.
 | Lebensmittelverarbeitung |
Auch die Lebensmittelverarbeitung ist Teil des umfassenden Konzepts des ökologischen Landbaus. Sie setzt auf ökologische Rohstoffe und Zutaten, schonende Verarbeitungsmethoden, Verzicht auf Zusatzstoffe und Gentechnik und Transparenz durch konsequente Kontrolle des Herstellungsprozesses. |  | | - Regionale Küche mit Spezialitäten aus dem Spreewald, z.B. Spreewald Buletten oder Spreewald Gurkenhähnchen
- Fischgerichte und Wildspezialitäten
- Kaffee- und Teespezialitäten
- Kuchen und Brot aus eigener Herstellung
- Eis von Mövenpick und Loverendale mit Waffeln aus eigener Herstellung
- Sonniger Cafégarten mit Blick auf den Dorfplatz
- Frühstück ab 10.00 Uhr
- Warme Mahlzeiten von 11.30 bis 21.00 Uhr
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Ökologische Anbauverbände |
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