 Lebensmittel aus ökologischem Landbau sind vollwertig, gesund, vielfältig und lecker. Sie fördern Innovation und neue Unternehmen, die konsequent auf Ökologie setzten und den ökologischen Landbau professionalisieren und aus seinem Nischendasein befreien ohne Abstriche an Qualität und Umweltschutz zu machen. Sie fördern soziale Verantwortung, nachhaltiges Wirtschaften und verhindern so einen weiteren Raubbau an der Natur. Der Verzicht auf Kunstdünger, Pestizide und andere chemisch-synthetische Mittel führt zu geringeren Erträgen bei gleichzeitig höherem Arbeitsaufwand. Die artgerechte Tierhaltung erhöht ebenfalls den Arbeitsaufwand und senkt gleichzeitig die Zahl der pro Flächeneinheit zu haltenden Tiere. Der Verzicht auf Hormone und Kraftfutter führt zu wesentlich geringerer Gewichtszunahme pro Zeiteinheit. Im Ergebnis führt dies zu einem teilweise erheblichen Preisunterschied: Im ökologischen Landbau gezüchtete Hähnchen sind mehr als dreimal teurer als konventionell gehaltene. Konventionell erzeugtes Roastbeef gibt es im Großhandel schon für 16 DM/kg, von ökologisch gehaltenen Rindern kostet es über 40 DM/kg. Ähnlich verhalten sich die Preisdifferenzen auch bei pflanzlichen Lebensmitteln. |