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Der Anteil der landwirtschaftlichen Betriebe mit ökologischem Landbau hat laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 24. Juni 2002 weiter zugenommen. Von 1999 bis 2001 stieg die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Deutschland um 20 % von rund 9.500 auf über 11.500 Betriebe. Damit wurden im Jahr 2001 2,6 % der 448 936 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland (1999: 2%) ökologisch bewirtschaftet. Der Anteil der »Öko-Betriebe« war mit 4,6 % in den neuen Bundesländern fast doppelt so hoch wie im früheren Bundesgebiet mit 2,4 %. Die »Öko-Betriebe« bewirtschafteten im Jahr 2001 eine landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) von 602 573 Hektar (ha), die durchschnittliche Betriebsgröße betrug damit 52,4 ha bei einer durchschnittlichen Größe aller landwirtschaftlichen Betriebe von 38,1 ha. In den neuen Ländern waren die ökologisch wirtschaftenden Betriebe durchschnittlich 185,9 ha groß. Sie waren fünf Mal größer als die Öko-Betriebe im früheren Bundesgebiet mit 33,5 ha LF. Im Bundesgebiet wurden 54 % der im ökologischen Landbau bewirtschafteten Fläche für den Anbau von Getreide und 18 % für den Anbau von Futterpflanzen genutzt. Bei Getreide bestimmen vor allem Weizen, Roggen und Hafer die Nutzung der Anbauflächen. Im ökologischen Landbau hielten im Jahr 2001 über 81 % der Betriebe landwirtschaftliche Nutztiere, nämlich Rinder (63 %), Schweine (20 %) und Geflügel (30 %). Der durchschnittliche Viehbestand betrug bei Rindern 65, Schweinen 59 und bei Geflügel 358 Tiere je Betrieb. In den neuen Ländern waren die durchschnittlichen Bestandszahlen je Betrieb bei Rindern, Mastschweinen und Geflügel drei- bis vier Mal so hoch wie im früheren Bundesgebiet. Quelle: Statistisches Bundesamt http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p2150141.htm zurück | Pension Schafspelz: Urlaub im Spreewald | |