Sehenswertes im Spreewald, Naturpark Dahme/Heideseen und Umgebung - Kultur & Technik

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Urlaub im Spreewald: Pension Schafspelz und Restaurant Bärengewölbe
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Sende- und Funktechnikmuseum

Schon 1911 wurden von einem Luftschiffer- und Telegraphenbatallion auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen die ersten funktechnischen Versuche durchgeführt. In den nächsten Jahren begann dann der Aufbau einer militärischen Funk- und Telegraphenstation, die zur Übermittlung von Heeresberichten und Telegrammen dienten. Im April 1917 unter Beteiligung des Physikers Alexander Meißner und des Ingenieurs Hans Bredow unternommene Versuche zur Übertragung von Sprache und Musik wurden als Unfug von den militärischen Vorgesetzten verboten.

Mit der Demilitarisierung Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg übernahm die Deutsche Reichspost die Funkstation und begann mit Umrüstung und Ausbau der Anlage für zivile Zwecke. 1920 erfolgte dann die erste Übertragung eines Weihnachtskonzerts im Rundfunk, obgleich zu diesem Zeitpunkt der Rundfunkempfang in Deutschland noch verboten war. Durch den weiteren Ausbau mit neuen Sendehäusern und -masten wurde der Platz auf dem Funkerberg knapp, so daß 1927 unweit von Königs Wusterhausen in Zeesen eine neue Großrundfunksendeanlage errichtet wurde. 1929 erfolgte von dort die erste offizielle deutsche Kurzwellensendung.

Die Nationalsozialisten erkannten schnell das Potential des Rundfunks für ihren Propagandaapparat und trieben dessen Entwicklung mit Nachdruck voran. Die Sendeanlagen in Zeesen wurden um drei Sendehäuser mit jeweils drei Kurzwellensendern erweitert. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurden die Sendehäuser in Zeesen gesprengt und weite Teile der Anlagen von den sowjetischen Streitkräften im Rahmen von Reparationsleistungen abgebaut. Die übrigen Sender auf dem Funkerberg wurden ab 1945 dann sowohl zu militärischen Zwecken, als auch zur Ausstrahlung des Berliner Rundfunks genutzt. Erst 1995 wurde auf dem Funkerberg der reguläre Sendebetrieb eingestellt.

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Pension Schafspelz im Spreewald: Vorderansicht des Haupthauses und des Cafégartens vom Dorfplatz
Badestelle am Köthener See
Badestelle am Köthener See
Blick auf den Köthener See von einer Ferienwohnung der Pension Schafspelz im Spreewald
Surfer auf dem Köthener See
Laubengang auf dem Hof der Pension Schafspelz im Spreewald
Hintere Holzveranda, im Sommer als Sitzplatz für die Gäste des Restaurants Bärengewölbe
Gastraum des Restaurants Bärengewölbe in Köthen im Spreewald
Rezeption der Pension Schafspelz im Spreewald
Ein großes Doppelzimmer der Pension Schafspelz im Spreewald
Kirche in Märkisch Buchholz
Halle von CargoLifter
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