Sehenswertes im Spreewald, Naturpark Dahme/Heideseen und Umgebung - Natur- & Kulturlandschaften - Naturpark Dahme/Heideseen

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Geographische Lage des Naturparks Dahme/Heideseen

Der 594 qkm große Naturpark Dahme-Heideseen liegt gut 30 km südöstlich von Berlin. Er beginnt nördlich bei Königs Wusterhausen/Bestensee und erstreckt sich bis zum Unterspreewald bei Köthen im Süden. Im Westen reicht der Naturpark bis Teupitz, im Osten bis Storkow und Wendisch Rietz. Das Gebiet des Naturparks liegt zu zwei Dritteln im Landkreis Dahme-Spreewald und zu einem Drittel im Landkreis Oder-Spree.

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Siedlungsgeschichte des Naturparks Dahme/Heideseen

Die Besiedlung des Gebiets ist bis in die Steinzeit zurück belegt. Bis ins 6. Jahrhundert hinein siedelten hier Germanen, wie Ausgrabungen bei Klein Köris zeigen. Dort hat man ein weitläufiges Germanendorf entdeckt, das nun als Freilichtmuseum mit den damals üblichen Baumaterialien neu errichtet wird.

Nach der Völkerwanderung wurden sie von westslawischen Sprewanen verdrängt, die ihre Siedlungen meist in Gewässernähe anlegten und auf die die Gründung der Rundlingsdörfer Streganz, Prieros und Pätz zurückgehen. In der Nähe der Dörfer befanden sich oft Burgen, die aus einem mit Holzstämmen stabilisierten Sandwall mit einem Tunneltor bestanden. Eine solche Slawenburg wurde in Raddusch im Spreewald wiedererrichtet und beherbergt jetzt ein Museum.

Im 12. Jahrhundert begann im Zuge der Ostkolonialisierung die Besiedlung durch Deutsche und Holländer. Sie errichteten Burgen in Storkow und Teupitz. Auch Orte wie Groß Köris, Groß Schauen und Groß Eichholz sind deutsche Siedlungen. Die in der Nähe gelegenen slawischen Siedlungen bekamen dann dieselben Namen mit vorangestelltem »Klein«. Neben den weltlichen Feudalherren waren auch verschiedene Orden an der Ostbesiedlung beteiligt. So gehen die Orte Münchehofe, Hermsdorf und Birkholz auf Gründungen des Zisterzienserordens zurück. Mit dem Bevölkerungswachstum wurden neue Rodungsdörfer gebaut und Sümpfe trockengelegt und fortan als Weideland benutzt. Zur Ertragssteigerung wurde auf Dreifelderwirtschaft umgestellt. Zudem gewann neben Landwirtschaft und Fischerei der Wald zunehmend an Bedeutung für Weide, Jagd und Holzgewinnung. Auch die Nutzung der Wasserkraft für Wasser- und Sägemühlen wurde verstärkt.

Im 18. Jahrhundert wurden unter Friedrich II. zahlreiche Fließe zu Kanälen ausgebaut, um Holz und später Ziegel und Bodenschätze zu transportieren, und noch verbliebene sumpfigen Gebiete trockengelegt und als Acker- und Weideland genutzt. Die nördlich von Storkow gelegenen Kolonistendörfer wie Philadelphia und Neu Boston zeugen vom erfolgreichen Versuch Friedrich des Großen, auswanderungswillige Sachsen, Holländer, Franken und Friesen durch Überlassung von Land, Vergabe von Krediten und Steuervergünstigungen im Gebiet anzusiedeln, um deren Arbeitskräfte für Kanalbau und Waldarbeit zu nutzen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Region ein beliebtes Erholungsgebiet für Berliner. In den 20er Jahren entstanden entlang der Dahme neue Einfamilien- und Wochenendhäuser, Hotels und Ferienanlagen.

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Entstehung des Dahme-Heideseen-Gebietes

Die Gletscher der Weichseleiszeit vor etwa 20.000 Jahren ließen großräumig abgelagerte Sande als Schmelzwasseraufschüttungen, Geröll, flache Grund- und steile Endmoränenhügel zurück. Auch die Spree, die nach der Eiszeit zunächst noch durch das Gebiet des Naturparks floß, brachte viel Sand aus dem Spreewald mit.

Durch Erosion wurden die Endmoränen in isoliertere Erhebungen zerteilt und schroffe Geländeunterschiede ausgeglichen. Die sanften Hügel der Grundmoränen wie die Beeskower Platte und die deutlichen Erhebungen der Endmoränen im Gebiet der Glubitzseen, südlich von Pätz und um Teupitz und Tornow ergeben heute ein abwechslungsreiches Relief.

Auch Dünen wie im Gebiet um Märkisch Buchholz, zwischen Storkow und Wendisch Rietz oder die Waltersberge östlich von Storkow tragen zum hügeligen Gelände des Naturparks bei. Nach dem Abschmelzen des Eises war der Boden noch nicht durch Vegetation gegen Erosion geschützt. So hatte der Wind leichtes Spiel und konnte den Sand zu Dünen auftürmen. In den weiten, sandigen Talungen ehemaliger Schmelzwasserströme finden sich heute Seen, Fließgewässer und Moore.

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Seitenübersicht

Pension Schafspelz im Spreewald: Vorderansicht des Haupthauses und des Cafégartens vom Dorfplatz
Badestelle am Köthener See
Badestelle am Köthener See
Blick auf den Köthener See von einer Ferienwohnung der Pension Schafspelz im Spreewald
Surfer auf dem Köthener See
Laubengang auf dem Hof der Pension Schafspelz im Spreewald
Hintere Holzveranda, im Sommer als Sitzplatz für die Gäste des Restaurants Bärengewölbe
Gastraum des Restaurants Bärengewölbe in Köthen im Spreewald
Rezeption der Pension Schafspelz im Spreewald
Ein großes Doppelzimmer der Pension Schafspelz im Spreewald
Kirche in Märkisch Buchholz
Halle von CargoLifter
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