
Das 1991 neu eröffnete Museum im alten sächsischen Schloss konzentriert sich auf die Darstellung Niederlausitzer Geschichte, Volkskunde und Archäologie, insbesondere der Stadt Lübben.
Eine Paul-Gerhardt-Inszenierung sowie ein interaktives Stadtmodell machen Geschichte für jung und alt erlebbar.

1784 ließ der Magistrat neben dem Stadtgraben am Ausgang des Topfmarktes in Lübbenau das »schöne Tor- oder Arrestanten-, auch Wachthaus« errichten, das auch als Rathaus diente.
Wegen seiner baulichen Dürftigkeit und der ständig anfallenden Reparaturen wurde es 1850 durch das heute dreistöckige »Torhaus« ersetzt. Der Haupteingang des Hauses befand sich direkt unter dem Torbogen.
Ab 1908 wurde das Haus als Amtsgericht und Gefängnis verwand. Auch zu DDR-Zeiten wurde es noch bis 1985 als Gericht, Gefängnis und Polizeiwache genutzt.
Seit dem 1. Januar 1999 beherbergt das Torhaus das im Jahre 1899 in Lübbenau gegründete Spreewald-Museum.

Im Freilandmuseum Lehde wurden drei komplette altwendische Hofanlagen aus verschiedenen Teilen des Spreewaldes aufgebaut.
In den einzelnen Gebäuden erfahren Sie Interessantes über Wohn- und Lebensweisen der Spreewälder, ihre Trachten und zu welchen Gelegenheiten sie heute noch getragen werden, die Flora und Fauna, typisches Handwerk und sie finden hier die älteste Kahnbauerei des Dorfes Lehde und ganz neu unsere »Gurkenbude« mit Böttcherei und Gurkenkräutergarten.