
Die spätgothische, dreischiffige Hallenkirche wurde erst in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Ursprünglich war der Kirchenbau wohl einschiffig mit niedrigen Anbauten. Nach Bränden in den Jahren 1494 und 1541 wurde sie zweischiffig, asymetrisch erneuert.
Auffällig sind der zweigeschossige Nordanbau, die ebenfalls zweigeschossige Südvorhalle und der im Grundriß quadratische, 52 m hohe Westturm. Dieser stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und brannte 1945 aus. Nach dem Wiederaufbau erhielt er 1988 auch eine neue 18,5 Tonnen schwere barocke Haube.

Die Wendisch-Deutsche Doppelkirche, oder auch Landkirche, ist ein unsymetrischer, verputzter Backsteinbau aus dem 15./16. Jahrhundert. Seine Nordwand wurde zwischen 1690 und 1694 in den Bau der Deutschen Kirche einbezogen.
Der 35 Meter hohe Turm ist im Untergeschoß spätgotisch. Das Oberteil mit Steifhaube und Laterne war die Hauptkirche, in ihr wurden bis Anfang des 20. Jahrhunderts Gottesdienste in sorbischer/wendischer Sprache abgehalten.